When Dust Rises, A Cloud Appears
Ort
VZA
Erdgeschoss, Seminarraum 24Abteilung
Format

Zwischen Materie und dem, was sich nicht (be)greifen lässt, geraten Dinge in Bewegung. Institutionen, Bilder und Denkweisen oszillieren zwischen materiellen und immateriellen Zuständen und nehmen in der physischen Welt Gestalt an – während Sprache, Imagination und Träume sich wie eine Cloud sammeln, zugleich atmosphärisch, infrastrukturell und entzogen. Staub wird zum gemeinsamen Motiv: als Rückstand und Zeuge legt er den fragilen Grund dessen frei, was immateriell erscheint. Er sammelt, was produziert, verschoben oder vergessen wurde. Einige Arbeiten verfolgen, wie sich abstrakte Narrative in Körpern, Objekten und Landschaften niederschlagen, während andere sich dem zuwenden, was sich nicht festhalten lässt – dem Fragmentarischen, dem Opaken, dem Unaussprechlichen. Zwischen Erscheinen und Verschwinden, zwischen Staub und Cloud, entfaltet sich ein Spannungsfeld, in dem Realität nicht gegeben ist, sondern durch Extraktion, Zirkulation und Bedeutungsproduktion fortwährend hergestellt wird. Die Ausstellung ist aus dem Projektgebundenen Seminar „Bodyscapes“ (geleitet von Georgia Holz & Anita Hosseini) hervorgegangen, einer Kooperation zwischen Kunststudierenden und Studierenden des Masterstudiengangs Kunst- und Kulturwissenschaften.
Anna Marie Aquino Lutz, Anna Mielke, Anita Buss, Annkathrin Weber, Camilla Hagenauer, David Carol Fedders, Emilia Teresa Scharabi, Franz Bedau, Frederike Gordillo, Josephine Engelmeier, Laura Sofia Oyuela Flores, Maria Harrison, Marie Schütz, Maryam Shahidifar, Peter Bitte, Yevheniia Pavlova.