unfinished business

Start der Sprachkunst-Bespielung mit Radio Festivale Daily Show / Durational Loops / Librolog*innen / Ad Hoc Schreiben / Texte on Line / Unfinished Businesses (Kurzhörspiele) / Sprachchor

Uhrzeit

16:00

bis

18:00

Uhr

Ort

Oskar-Kokoschka-Platz 2, 1010 WienIn Kartenanwendung öffnen +

Abteilung

Sprachkunst

Abteilungswebsite +
Abteilungsleitung: Olga Grjasnowa, Gerhild Steinbuch
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Unter dem Titel unfinished business widmen sich die Studierenden des Instituts für Sprachkunst in diesem Jahr auf dem Oskar-Kokoschka-Platz der sprachlichen Erforschung dessen, was fehlt: Wer spricht mit wem? Mit wem nicht? Welche Welten tragen diesen Platz? Wo muss noch etwas getan werden, dringend? Kollektive Texte der Studierenden sind auf Baugerüsten ausgestellt, hängen auf Leinen und können mitgenommen werden, sind auf dem Platz zu hören – hier leise, da laut, mal im Chor. Zweimal täglich beschallt eine Radioshow den Platz, auch Kurzhörspiele beschallen ihn. Autor*innen verfassen ad hoc Auftragstexte für Besucher*innen, die sich gleich auch Bücher für jegliche Lebenssituation verschreiben lassen können. Texte finden statt, werden verdichtet, bewegen sich, bleiben im Raum stehen. So entsteht ein Ort aus Sprache und Sprechen. Die Texte auf den Baugerüsten sind kollektiv entstanden und erforschen die Fragen nach dem Unsichtbaren, den Unsichtbaren - danach, was fehlt. In den Türmen finden Durational Loops statt, die vielstimmig das Unfertige erforschen. Das Radio Festivale spricht täglich über das Festival, befragt Besucher*innen und weiß alles über Wetter, Ereignisse, Kunst und Styles. Zu den ""Librolog*innen"" können Besucher*innen mit ihren Anliegen, Wünschen und Problemen kommen und bekommen Lesekost verschrieben. Autor*innen, nicht Maschinen, schreiben bei den Ad Hoc Stationen für Besucher*innen die Texte, die sie immer schon mal lesen wollten. Texte on Line können kontempliert oder ignoriert werden - Unfertiges zum Mitnehmen. Bei den Unfinished Businesses als Kurzhörspielen wird der Platz auditiv in den kollektiven Text getaucht - und versinkt in allem, was noch nicht fertig ist. Der Sprachchor vermisst behördlich den Stadtraum: Welche Orte werden platt gemacht, und wo finden sich Räume des Commining? Bei der Führung VON 3.5 AUF 135°: TREFF PUNKT LUEGER STURZ gerät das Denkmal nicht nur in Schieflage.

Institut für Sprachkunst: Gerhild Steinbuch, Kira Kirsch, Nastasja Penzar Alon Ishay, Amina Kurbanova, Anastasiia Oleksiuk, Bohdan Holovatyy, Boban Ristić, Elisa Poncia, Emilia von Schilling, Ella Mae Hengst, Flurina Sibold, Gedeon Mbau, Hürcihan Gül, Laurenz Rogi, Leonie Pürmayr, Luisa Cecilia Suárez-Mejia, Maximilian Andratsch Räumliches Konzept: Lena Kohlmayr in Zusammenarbeit mit Conrad Dorninger und Jonas Ramoser Produktion: Anna-Maria Irgang, Conrad Dorninger und Jonas Ramoser Grafik: Lina Schubert

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