Hope4Hope – Cross-Disciplinary Investigations
Ort
OKP-Ferstel-Trakt
1. Stock, Seminarraum 8Abteilung
Format

Angesichts sich häufender globaler Krisen und zunehmender individueller Erschöpfung erscheint die Vorstellung von Hoffnung geradezu kitschig und doch erstrebenswerter denn je. Während in der Verzweiflung eine bestechende Klarheit liegt, ist es ungleich herausfordernder, Hoffnung als lebendige, aktive Kraft wiederzuentdecken. In der Ausstellung begeben sich Master Studierende der Abteilung Cross-Disciplinary Strategies auf die Suche nach den mannigfaltigen Spuren von Hoffnung in unterschiedlichsten Bereichen und erkunden die Bedingungen, unter denen sie entsteht bzw. zu einem Merkmal unseres Handelns wird. Die präsentierten Arbeiten unterlaufen die starre Logik abgegrenzter Forschungsfelder und kombinieren eine Vielzahl von künstlerischen Strategien, wissenschaftlichen Methoden und technologischen Tools, um so die Vielfalt und Mehrdeutigkeit von Hoffnung zu reflektieren. Aus der Verflechtung unterschiedlicher Methodologien generiert „Hope4Hope“ eine facettenreiche Kartografie: Hoffnung als kollektives Gefühl, als Illusion, als Form des Widerstands… Zusammen ergeben die Arbeiten ein multiperspektivisches Gefüge und bilden das Hoffen „auf Hoffnung“ in einem kollektiven Brainstorming ab.
Aimée Kohn & Charlotte Kuoi, Alessia Meyer, Benjamin Palme, Charlie Spies, Emilie Schmidt, Khadisha Dabayeva, Lea Würtenberger, Lili Kátai & Elias Schulz, Marlene Lethmayer, Marshall Paul, Maya Kornfeld, Sara Karimi, Sophie Hamann, Subham Manandhar, Yiwen Che